Freitag, 18. November SIMON VIKTOR

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
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Autorenlesung

Simon Viktors Debütroman „Durch die Welt ein Riss“ ist das schonungslose Porträt eines Dorfs an einer radikalen Zeitenwende: Das auf einer wahren Begebenheit basierende Buch beleuchtet auf eindrucksvolle Weise ein nahezu vergessenes Kapitel deutscher Geschichte: das bis heute schwerste Eisenbahnunglück in Deutschland nach dem Krieg.

Am Abend des 16. Juli 1945 bleibt nahe dem Dorf Aßling in Oberbayern ein Zug liegen. Die 1200 Soldaten an Bord haben den Horror des Krieges überlebt, endlich dürfen sie nach Hause. Doch nicht alle werden ihr Ziel erreichen.

Vom Zufall zusammengewürfelt, treffen fünf grundverschiedene Menschen am Zug aufeinander, darunter der Deserteur Otto, der das Kriegsende im berüchtigten Kriegsgefangenenlager PWE No. 26 in Bad Aibling erlebt, der Tierarzt Fritz, der mit den Dorfbewohnern auf Kriegsfuß steht, und Marianne, die rebellische Tochter eines gefürchteten Großbauern. Von den Wogen der letzten Kriegswirren mitgerissen, tauchen sie ein in eine Nacht, nach der nichts mehr so sein wird wie zuvor.

Simon Viktor, aufgewachsen in Aßling, studierte Philosophie, Literatur- und Politikwissenschaften, arbeitete als Journalist und tourte als Schlagzeuger durch die Weltgeschichte. Heute ist Viktor als Künstleragent und TV-Autor tätig. Sein Debütroman „Durch die Welt ein Riss“ erschien am 10. Mai unter der ISBN 978-3-95587-799-6 im Battenberg Gietl Verlag.